"Kinder sind Schaffende, unermüdlich Tätige, Gestaltende....sofern man sie lässt."
(Gabriele Pohl: Kindheit aufs Spiel gesetzt 2008)
Freies Spiel ist ungeplant, entsteht spontan ganz im "Hier und Jetzt" - ohne "Spielzeug",
ohne Anleitung, unbeaufsichtigt, geheimnisvoll....
Kinder brauchen Frei-Räume unter ihresgleichen, damit sich inniges Spiel entfalten kann.
Natur-Räume bieten in ihrer Vielfalt alles was ein Kind zu seiner gesunden Entwicklung
braucht: Erde, Wasser, Steine, Bäume, Pflanzen, Tiere,...
Natürliche Räume zum Be-greifen, Bauen, Graben, Klettern, Balancieren, Baden, Matschen,
Ausprobieren, Scheitern, neu Gestalten, Grenzen erleben, Grenzen erweitern und Ängste
überwinden, etc
Langeweile darf sein. Sie ist ein wichtiger Übergangszustand vom passiven "bespaßt- oder
beschäftigt- werden" hin zu aktiver und kreativer Selbstgestaltung.
Kinder brauchen das freie Spiel, um eigene Erfahrungen "aus erster Hand" zu machen
und sich zu selbstsicheren, selbständigen, selbstbewussten und sozialkompetenten Menschen
entwickeln zu können.
Die erwachsenen Begleiter sind in der Nähe und gehen ihren täglichen Arbeiten nach.
Sie greifen nur in das Spiel ein, wenn Gewalt oder ernsthafte Gefahr droht - oder wenn die
Kinder das wollen.