Das natürliche Umfeld bietet uns reichlich Material für handwerkliche Arbeiten.
Die Verarbeitung geschieht meistens in nachvollziehbarer Nähe zum „Ursprungsort“ des Materials.
Der Entwicklungsprozess wird über mehrere Tage miterlebt und vollendet.
So können wir Geschichte – unsere kulturhistorischen Wurzeln- lebendig nachempfinden.
Beispiele für elementare Entwicklungsprozesse:
aus Korn wird Brot oder werden Nudeln
Aus Milch wird Joghurt, Rahm, Quark, Frischkäse, Butter, Molke
Aus einem Stück rohen Holz aus dem Wald schnitzen wir z.B. einen Löffel.
Weitere mögliche Schnitzarbeiten sind: Pfeil und Bogen, Trillerpfeife oder Strickliesel aus Holunderholz, Kleiderhaken, Holzquirl,
Strickgabel, Rassel, Spatel, Haarspange, Kamm, Knöpfe,....
Aus „Grünholz“ können auch Kleinmöbel (z.B. ein Hocker) entstehen.
Aus Weide und Binsen entstehen praktische Flechtwerke.
aus Brennnesseln hinterm Haus wird Tee zubereitet, „Spinat“ gekocht, Nudeln grün eingefärbt, die Samen werden roh
gegessen oder wie kleine Nüsschen geröstet, aus den Stengelfasern können wir sogar eine Schnur drehen....